Der Abend war gemütlich, so gemütlich wie schon lange nicht mehr. Wir waren nicht viele. aber es unterhielten sich alle gut und die Stimmung war locker und angenehm. Natürlich bemerkte ich Nicholas Blicke, die dauernd auf Laureen ruhten aber was sollte ich tun? Ich wandte meine Blicke ebenfalls Laureen zu die sich angeregt mit Daniel unterhielt. Die beiden verstanden sich gut, wobei Laureen in dieser Runde bei jedem beliebt war. Sie hatte diese biestige aber dennoch lockere Art die einen Mann auf Anhieb gefiel. Ich spürte einen Stoß auf meinen Oberarm und riss mich von Laureen los. "Ich glaube es wäre besser wenn wir die Party auf einen geschlosseneren Ort legen, hier wird es langsam laut...", hörte ich Stevens Stimme. Ich sah ihn an und nickte kurz. Steven arbeitet ebenfalls in der Firma und gehörte ziemlich zur geschlossenen Gesellschaft. Er war der einzige aus unserer Runde der verheiratet war und sogar schon eine kleine Tochter hatte, Ich wurde sogar als Taufpate auserwählt was ich damals natürlich ohne weiteres Zögern sofort angenommen hatte.
Ich erhob mich langsam und auch die anderen packten ihre Sachen zusammen. Es war klar. dass wir in die WG begeben würde, da wir dort am meisten Platz und vor allem Ruhe hatten.
"Ich hol eine neue Flasche, schon okay.." rief ich Daniel zu und erhob mich vom Sessel. Wir hatten uns ins Wohnzimmer gesetzt, da es dort gemütlich und geschlossen war. Laureen war vorher mit ihrem Glas in die Küche verschwunden, deswegen hatte ich meine Chance genutzt ihr nachzukommen.
Ich betrat die Küche und sah Laureen am Kühlschrank stehen. Sie hörte mich anscheinend nicht kommen, denn sie drehte sich nicht um sondern stöberte weiterhin in den Laden herum. Ich trat hinter sie und legte ihr eine Hand an die Hüfte. Sie zuckte zusammen und drehte sich dann zu mir um. "Habt ihr nicht essbares hier?" fragte sie und deutete auf den Kühlschrank der rappel voll war. Sie hatte anscheinend auch ein paar Gläser zu viel intus. Ich schob sie auf die Seite und sah sie an. "Auf was hast du denn Lust?" fragte ich sie und bekam darauf aber keine Antwort also nahm ich nur ein paar Eier und Speck aus dem Kühlschrank und berietet ihr eine ordentliche Portion zu. Sie sah mir dabei zu, blieb aber still sitzen. Zwischendurch nahm sie einen Schluck aus ihrem Weinglas. Ich schob alles auf einen Teller, den ich ihr anschließend reichte. Sie lächelte mich dankbar an und ich spürte wie meine Knie weich wurden. Sie war so wunderschön.
Ich wurde jäh aus meiner Schwärmerei gerissen als ich Daniels Rufe hörte. Anscheinend hatte er noch ein paar Leute eingeladen, denn es kamen laute Stimmen aus dem Wohnzimmer. Ich wollte gerade gehen als mich Laureen zurück zog. "Du wolltest frischen Wein mitnehmen..." erinnerte sie mich. Ich schnappte ohne ein weiteres Wort eine frische Flasche aus dem Kühlschrank und verließ die Küche.

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