Sonntag, 28. Juni 2015

Story 1 - Chapter 22/Nicholas


3 MONATE SPÄTER

"Einfach nur deinen Kopf zurück geben. Oh..Perfekt so, warte kurz...!" Ich nahm mein Handy und schoss ein Foto. "Perfekt Baby, ich habs!", grinste ich und küsste sie. Wir lagen am Strand und genossen die Sonne. Den Urlaub hatten wir uns beide verdient nach den letzten Wochen. Laureen hatte mir geholfen das Haus komplett fertig zu gestalten und jeden Abend wenn ich von der Arbeit nach Hause gekommen war, hatten wir gemeinsam Essen gekocht. Die Nächte waren lang und intensiv gewesen und jeden morgen neben ihr aufzuwachen war das schönste überhaupt. Wir wohnten gemeinsam in dem Haus waren aber zwischendurch bei ihr in der Wohnung gewesen. Ich hatte beschlossen sie mit einem Kurzurlaub zu überraschen und das war genau die richtige Überraschung gewesen. Heute war der letzte Tag, weshalb wir beschlossen hatten, den schön ausklingen zu lassen. Morgen ging der Flug nach Hause aber daran wollte ich jetzt noch nicht denken.

Ich schenkte ihr noch Wein nach und stellte die Flasche auf den Tisch. Ich zog sie an mich und spürte ihren Kopf auf meiner Brust. Wir saßen auf der Terrasse und starrten beide aufs Meer hinaus. Sie trank einen Schluck und blickte dann hoch zu mir. "Schön mhh?", murmelte sie und ich küsste sie voller Leidenschaft als Antwort.  

Der Wecker klingelte und ich schlug meine Augen auf. Mit einer schnellen Handbewegung stellte ich ihn aus und gähnte herhaft. Laureen lag an mich gekuschelt und ich zog sie enger an mich. Ich spürte ihre Haut auf meiner und schloss zufrieden kurz die Augen. So sollte es immer sein, dachte ich und strich über ihre Haare. Sie murmelte etwas und richtete sich dann auf. Ihre Haare fielen nach vorne und sie setze sich auf mich, beugte sich zu mir und küsste mich. Ich legte eine Hand auf ihre Hüfte, hob sie etwas hoch und richtete mich selbst etwas auf. "Wie viel Zeit haben wir?" raunte sie leise in mein Ohr als ich meine Hände über ihren Körper gleiten ließ. "Genug Zeit" antwortete ich und fing wieder an sie zu küssen.

Ich war froh, dass wir so schnell alles erledigt hatten und unsere Koffer gleich gefunden hatten. Zu Hause angekommen, wollte Laureen erst einmal duschen und verschwand nach oben. Ich schlenderte in die Küche und öffnete den Kühlschrank der gut gefüllt war. Wir hatten auf dem nach Hause weg noch etwas eingekauft um nicht unseren Hunger unterlegen zu sein. "Nick?", hörte ich ihre Stimme von oben und schloss den Kühlschrank wieder. Ich strich durch meine Haare und stieg die Treppe hoch. Ich betrat das Schlafzimmer, da war sie jedoch nicht. Ich hob fragend eine Braue und ging weiter ins Badezimmer. Ich hörte ein Kichern und drehte mich um. Sie stand vor mir und ließ ihren Bademantel fallen. "Begleite mich!", raunte sie spielerisch und kam auf mich zu. Ihre Hände öffneten meinen Gürtel mit einem Ruck und sie ließ sich furchtbar lange Zeit beim öffnen der Jeans. Ich schloss meine Augen als ich ihre Hände spürte und schlüpfte aus meinem Shirt. Sie zog mich Richtung Dusche und Sekunden später standen wir beide unter dem heißen Strahl des Wassers.




Story 1- Chapter 21/Andrew


Ich hoffte inständig auf ihr Erscheinen. Klar hatte sie zugestimmt aber das hieß natürlich nicht, dass sie auch wirklich kommen würde. Ich war schon früher am vereinbarten Treffpunkt und wartete ungeduldig. Leute gingen vorbei und ich warf immer wieder einen Blick auf die Uhr. Als ich meinen Kopf hob, sah ich sie schon auf mich zukommen. Ich spürte die Vorfreude aber auch gleichzeitig Angst in mir und atmetet tief durch. Sie lächelte mich an (WOW!) und ich nickte ihr kurz zu. Sie sah wie immer wunderschön aus, jedoch hatte ich sie nicht zum vergnügen eingeladen. Wir gingen ein Stück durch den Park und ich bog dann in die geplante Richtung ab. "Ich habe ein gemütliches Restaurant ausgesucht", erwähnte ich nebenbei. Ich hoffte, dass sie diese Umgebung nicht kannte, da ihr sonst früh aufgefallen wäre, dass alles viel protziger war als die Umgebung bei ihrer Wohnung. Ich bog noch einmal in eine schmale Seitengasse ein und hielt ihr dann die Türe auf. Ich betrat hinter ihr das Restaurant, dass komplett leer war. Ein Tisch stand schön gedeckt, etwas abgelegen, wo man Ruhe haben konnte. Sie drehte sich zu mir um und wollte schon etwas sagen ich schüttelte jedoch nur den Kopf und schob den Stuhl zurück, dass sie sich setzen konnte.

Das Essen war grandios gewesen, jetzt ging es nur noch darum ihr zu sagen, weshalb wir eigentlich hier waren. Ich trank einen Schluck und sah sie dann an. "Laureen ich will nicht groß herum reden oder dir irgendwas verheimlichen. Ja, es war etwas zwischen Sophie und mir und ich habe mir anfangs gewünscht es wäre nichts gewesen aber dann war da die Sache zwischen Nicholas und dir und dann habe ich realisiert dass es vielleicht besser wäre wenn wir...wenn du und ich..". Ich musste den Satz gar nicht weiter sprechen da sie das übernahm. "Das wir das zwischen uns lassen?". Sie sagte das ohne irgendeine Reaktion zu zeigen, keine Gefühle in ihrer Miene. Ich spürte mein Herz schneller schlagen und drehte am Weinglas herum. "Ich mein nur wir sollten nicht zu viel in irgendwas herein interpretieren wenn wir neben uns wen anderen haben." Sie sah mich empört an. "Ich hatte nie etwas mit Nick, tut mir leid das musst du falsch verstanden haben Andrew!". Sie lächelte kurz und legte ihre Serviette beiseite und erhob sich. "Danke für diesen Abend Andrew." lächelte sie mich an und verließ das Restaurant. Ich wollte ihr nach gehen, wollte sie zurück holen aber ich war wie gelähmt...



Donnerstag, 25. Juni 2015

Story 1 - Chapter 20/Laureen


"Dankeschön", lächelte ich freundlich als ich meinen Caramel Macchiato an mich nahm. Ich warf einen Blick auf meine Uhr und war erstaunt über mein perfektes Timing. Ich hatte noch genügend Zeit meinen Kaffee in Ruhe zu trinken, bevor ich in der Arbeit erscheinen müsste. Ich gähnte herzhaft und suchte mir mit müden Augen einen freien Platz. Obwohl es ziemlich früh war, saßen schon viele Leute in dem kleinen Kaffee. Ich hatte es damals durch Zufall entdeckt und seitdem war es zu einem meiner Lieblingsorte geworden. Es war auf dem Weg zu meiner Arbeit aber doch etwas abgelegen, da es sich in einer kleinen Gasse befand. Ich ging in die hinterste Ecke des Kaffees und setze mich dort auf einen gemütlichen Sessel. Zufrieden trank ich einen Schluck und nahm mein Handy aus der Tasche.

"Darf ich mich zu dir setzen?" hörte ich eine bekannte Stimme und hob langsam meinen Blick. Andrew stand vor mir und sah auf mich herab. Ich kämpfte mit dem Gedanken einfach aufzustehen und zu gehen, beließ es aber bei der freundlichen Variante und nickte nur kurz. Sollte er sich doch hinsetzen, ich würde ihn keines Blickes mehr würdigen. "Laureen, hör zu..." fing er an doch ich unterbrach ihn abrupt. "Ich möchte in Ruhe meinen Kaffee trinken bevor ich in die Arbeit gehe. Dankeschön!" Er wollte noch etwas sagen, ließ es aber dann dabei und trank still seinen Kaffee. Ich zählte innerlich die Sekunden bis er wieder anfangen würde zu reden. 6,...5,...4,...3,..."Laureen ich störe die wirklich nur ungern aber das was zwischen uns passiert ist, hat mir keine Ruhe mehr gegeben und ich wollte,...lass uns einfach von vorne anfangen. Ich lade dich zum Essen ein und niemand kommt uns mehr dazwischen, versprochen!" Ich hatte ihm zugehört, aus reiner Höflichkeit natürlich aber irgendwas bewegte er innerlich in mir - ich sah in seine Augen und sah sein lächeln und spürte wie mein Kopf sich bewegte. "Okay, morgen um halb 6 im Park? Ich warte unten auf dich!" Hatte ich genickt? Warum hatte ich das getan? Aber bevor ich noch widersprechen konnte war er schon verschwunden. Gratuliere Laureen, da wolltest du mit ihm abschließen und jetzt....Ich seufzte auf und warf einen erneuten Blick auf meine Uhr. FUCK! Ich sprang auf und verließ fluchtartig das Kaffee Richtung Arbeit.

Den Tag hatte ich gut gemeistert. Alle meine Entwürfe waren (laut Chefin) für etwas zu gebrauchen. Mit zufriedenem Grinsen hatte sie mich für heute entlassen und ich war nach Hause geeilt. Es war fünf als ich nach Hause kam also musste ich mich mehr als sputen. Ich sprang unter die Dusche und schaltete das kalte Wasser ein, um gleich etwas mehr munter zu werden...

Ich betrachtete es nicht als Date. Wir gingen einfach was Essen (wieso ging ich so oft essen in letzer Zeit?). Ich hatte meine Haare in Rekordzeit geföhnt und gleich danach dezent MakeUp aufgetragen. Er sollte nicht glauben ich würde mich für ihn hübsch machen. Schnell in Kleidung geworfen hatte ich mich auf den Weg in den Park gemacht, Genau wusste ich nicht welchen er meinte aber ich nahm mal an er meinte den, wo wir uns zum ersten mal getroffen hatten...Seufzend beschleunigte ich meinen Schritt und da sah ich ihn schon stehen. Obwohl ich es nicht wollte, spürte ich mein Herz schneller klopfen...



Mittwoch, 24. Juni 2015

Story 1 - Chapter 19/Nicholas


Ich hatte sie nach Hause gebracht - bis vor die Türe, da ich sicher gehen wollte dass nicht noch etwas passiert. Leider wusste ich nicht, was zwischen ihr und Andrew vorgefallen war, jedoch war es sicher nichts gutes - sonst wäre sie wohl kaum weg gerannt. Ich seufzte leise als sie die Tür schloss und machte mich auf den Weg zu meinem Auto.

Ich beschloss ins Penthaus zu fahren. Zwar wollte ich Andrew nicht über den Weg laufen, jedoch wollte ich genauso wissen was passiert war zwischen den beiden. Ich betrat das Haus und fand mich in einsamer Stille vor. Es war dunkel im ganzen Haus. Langsam stieg ich die Treppe hoch, ging den Gang hinunter vorbei an Andrew's Zimmer. Er saß auf dem Bett und telefonierte und als ich vorbei ging, stand er auf und schloss die Türe. Shit! Ich begab mich in mein Zimmer und beschloss es für heute dabei zu belassen,

Ich fuhr erschrocken hoch. Wie spät war es? Hatte ich verschlafen? Ein Blick auf die Uhr versicherte mir, dass alles in bester Ordnung war. Wodurch war ich dann aufgewacht? Ich erhob mich aus meinem Bett und schlich zur Türe, öffnete sie einen Spalt und luckte hinaus. Der Gang lag still vor mir. Ich schüttelte über mich selbst den Kopf und wollte die Türe gerade wieder schließen als Andrew's Tür aufging. Ich musste zweimal blinzeln dass ich mir sicher sein konnte wer da hinaus ging - Sophie. Am liebsten hätte ich die beiden hier und jetzt zur Rede gestellt aber ich vermied es und schloss lieber leise die Türe. Morgen war auch noch ein Tag...

"Morgen", murmelte ich leise als ich in der Früh die Küche betrat. Andrew saß auf einem Hocker, schon fertig für die Arbeit gekleidet und trank seinen Kaffee. Er nickte mir kurz zu und las weiter in seiner Zeitung. "Hattest du gestern Besuch?" versuchte ich so unauffällig wie möglich zu fragen. Keine Antwort Ich drehte mich zu ihm um und wartete. Schließlich hob er doch seinen Kopf und sah mich fragend an. "Ob du Besuch hattest gestern?" wiederholte ich meine Frage. Andrew hob eine Braue und bevor er was sagen konnte fügte ich ein "Hätte nur gedacht ich hätte was gehört" hinzu. Er nickte und trank seinen Kaffee leer. "Ja Sophie war hier und hat was vorbei gebracht. Sie ist aber dann wieder nach Hause." sagte er monoton und ich musste mir ein Lachen verkneifen. "Um halb 5 in der Früh bringt dir Sophie was vorbei? Verstehe..." antwortete ich spöttisch und er lachte auf. "Nein Nick, ich kann es nur immer wieder sagen, ich und Sophie haben nichts miteinander!" Ich nickte nur stumm und bereitete mir ein leckeres Frühstück vor. 



Dienstag, 23. Juni 2015

Story 1 – Chapter 18/Laureen


War doch typisch das er ein Arschloch war. Ich hatte meine Tasche geschnappt und hatte das Haus verlassen. Ich würde mindestens eine Stunde wenn nicht länger zu meiner Wohnung gehen aber daran dacht ich im Moment nicht. Ich wollte einfach nur weg von diesem miesen Idioten. Ich wusste nicht einmal wohin ich gehen musste, obwohl ich schon zig male mit Nick diese Strecke gefahren war die letzten Wochen. Es war zwischen uns nicht mehr passiert als die paar Innigkeiten die wir ausgetauscht hatten. Sicher hätte ich mir mehr gewünscht aber ich wollte erst einmal im klaren darüber mit Andrew sein aber das hatte sich ja sowieso gerade erledigt. Ich spürte die Wut die in mir hoch stieg und wischte die Träne weg die über meine Wange rann. Wieso heulte ich? Ich hatte doch die letzten Wochen auch kaum an ihn gedacht! Er war ein Idiot, verschwende keine Träne für den, versuchte ich mir selbst zuzureden und holte tief Luft.


Ich spürte mein Handy in läuten und angelte es aus der Hosentasche. Nick natürlich. Ich blieb stehen und merkte erst jetzt wie dunkel es geworden war. Ich hatte keine Ahnung wo ich war und versuchte ruhig zu bleiben. Ich nahm den Anruf entgegen. „Scheiße wo steckst du Laureen?“ fragte er mich un dich hörte die Verzweifelung in seiner Stimme. „Ich hab keine Ahnung…“ murmelte ich und sah mich um. Laute Musik war von einer Seite zu hören, Gegröle von der anderen. „Schick mir deine Koordinaten, ich hol dich und keine Wiederrede“ schnaubte Nick un legte auf. Ich öffnete die App so schnell ich konnte und versendete die Koordinaten. 

„Hey du Süße!“ hörte ich eine Stimme hinter mir und drehte mich um. Eine Gruppe von Typen standen hinter und trugen eine  Alkoholfahne mit sich. Ich spürte wie mein Herz schneller zu schlagen begann und räusperte mich. „Kann ich euch helfen?“ fragte ich höflich und versuchte nicht zu lächeln. Dein Lächeln ist wunderschön, das macht jeden Typen irre, hatte mir Nick einmal zugeflüstert. Nick, scheiße wo war er denn? „Allerdings kannst du uns helfen“ grölte der eine und Gelächter schallte von den anderen. Idiotische Affenbande. „Tut mir leid, ich warte hier auf jemanden.“ , murmelte ich abweisend und tippte, sichtbar für die Typen die Nummer der Bullen ein. Ich schaute auf und der eine hob die Hände. „Schon gut Schnecke, bleib ruhig..“ Ich sah Nicks Auto um die Kure fahren und war erleichtert.


Montag, 22. Juni 2015

Story 1 – Chapter 17/Andrew



Es war eine weitere Woche vergangen, seit ich Laureen besucht hatte. Seitdem hatte ich nichts mehr von ihr gehört. Ich hatte es aufgegeben ihr nach zu laufen, da ich das Gefühl hatte, dass sie einfach nicht wollte. Den Gedanken, das zwischen Nick und ihr etwas lief hatte ich aber nicht nicht ganz aufgegeben, da Nick immer seltener in der WG war. Seine Ausrede war das Haus, also hatte ich beschlossen ihn dort heute zu besuchen. Er hatte mich ja gebeten einmal vorbei zu schauen also warum sollte das auch nicht heute sein. 

Sein Wagen stand vor dem Haus als ich parkte, also war er wohl zu Hause. Ich schlenderte die Stiegen hoch und läutete. In der Hand hatte ich zwei Kaffee, für den Fall dass er sich wundern sollte. Ich hörte ein Rumpeln, ein Lachen und schließlich wurde die Türe geöffnet. Nick wirkte sehr überrascht als er mich sah. Ich grinste ihm zu und hielt den Kaffee hoch. „Na Pause gefällig?“, fragte ich höflich und wartete darauf, dass er mich herein ließ. Er bewegte sich jedoch keinen cm sondern starrte  mich einfach nur an. „Nick? Wer ist da?“ hörte ich eine Stimme im Hintergrund und hätte beinahe den Kaffee fallen gelassen. Das war eindeutig Laureens Stimme. Ich versuchte mit nichts anmerken zu lassen aber da tauchte sie auch schon hinter ihm auf. Sie wirkte noch mehr überrascht als Nicholas selbst und lächelte dann aber anschließend. „Andrew hey!“, sagte sie und drängte sich an Nick vorbei. Sie umarmte mich kurz und deutete dann auf den Kaffee. „Wo wir gerade von einer Pause geredet haben Nick!“ Sie deutete ins Haus hinein und stütze ihre Hände dann in den Hüften ab. „Ziemlich anstrengend die ganze aufbauerei aber du musst dir den Garten ansehen, das hab ich alles alleine geschafft!“ Ohne dass ich mich wehren konnte, drückte sie den Kaffee Nick in die Hand und zog mich durch das Haus, auf die Terrasse und in den Garten. 

Sie hatte Recht gehabt, der Garten sah verdammt gut aus.Sie hatte die richtigen Farben gewählt um alles heller und freundlicher wirken zu lassen. Dennoch beschäftigte mich die Frage, was sie hier machte…“Andrew, bevor du etwas sagst, ich habe ihm geholfen…“ fing sie an zu sprechen doch ich unterbrach sie. „Es war etwas mit Sophie damals. Wir sind uns nur etwas näher gekommen aber ich hätte es dir gleich sagen müssen!“ Sie starrte mich entgeistert an, ich fühlte mich nun endlich befreit. Ich hätte es ihr gleich sagen müssen, schon klar aber ich hatte nie wirklich die Chance dazu. Abgesehen davon sind Sophie und ich uns schon immer nahe gestanden. „Also zwischen dir und Nick…?“ fragte ich sie. „Ich glaubs einfach nicht! Ich dachte du hast mir die Wahrheit erzählt und jetzt kommst du mir erst mit dieser Schlampe! Verzieh dich einfach Andrew, ich will dich nicht mehr sehen!“ fauchte sie mich an und rannte die Treppen hinauf zurück ins Haus. Wenige Sekunden später tauchte Nick auf und kam zu mir. Ich rechnete mit einem deftigen Schlag in meine Fresse, er seufzte jedoch nur und sah mich an. „Ich dachte sie wäre abgehakt!“ murmelte er mir zu und schüttelte den Kopf. „Ich dachte wir vergreifen uns nicht an den Dates von anderen!“ Nicholas sah mich an und zuckte mit den Schultern. „Ich hab sie nur zum Essen eingeladen Andrew weiter nichts!“ versuchte er sich zu entschuldigen. „Das erklärt auch warum sie sich nicht mehr bei mir meldet! Sag nicht du hast sie flach gelegt…“ zischte ich ihm wütend zu. „Nein dazu ist es noch nicht gekommen aber da sich zwischen euch ja alles geklärt hat..“ „Leck mich einfach Nick ehrlich!“ unterbrach ich ihn und verließ das Grundstück.




Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 16/Laureen


Ich warf einen Blick auf die Uhr und erschrak. Es war mir gar nicht aufgefallen wie spät es geworden ist. „Ich kann dich heimführen“ murmelte mir Nick zu, als er meinen Blick bemerkte. „Schon okay, ich ruf eine Freundin an“ sagte ich schnell und wollte aufstehen, er zog mich jedoch zurück. „Oder du bleibst einfach hier?“ hauchte er mir sanft ins Ohr und ein angenehmer Schauer lief meinen Rücken hinunter. „Du kannst oben schlafen, ich leg mich hinunter“ sagte er leise und hielt noch immer meine Hand. „Danke Nick aber ich fahr nach Hause…“ entschied ich und löste mich von seinem Griff. Ich stand auf und rief Alyona an, die nicht abhob. Auch Feliks war nicht zu erreichen. Ich kam zurück ins Wohnzimmer wo Nick bereits aufgestanden war. „Holt dich wer?“ fragte er und ich sah, dass er ein Glas Wasser in der Hand hatte.. „Ich versuch es später noch einmal“, sagte ich nebenbei und trank mein Glas aus. „Ich führe dich!“; sagte er entschlossen und nahm die Autoschlüssel. „Keine Angst ich passe auf, die zwei Gläser Wein merkt man mir nicht an“ fügte er grinsend hinzu.


Er hatte darauf bestanden mich bis nach oben zu begleiten und ich kramte in meiner Tasche nach den Schlüsseln. Als ich aufgesperrt hatte, drehte ich mich noch zu ihm um und sah dass er mich angrinste. „Danke für den Abend!“ sagte er leise. „Danke für die Einladung“ gab ich zurück, worauf er noch mehr grinste. „Pass auf beim nach Hause fahren“ fügte ich mit strengerem Unterton hinzu und er nickte brav. „Gute Nacht“, murmelte er schließlich nach einer Zeit des Schweigens und berührte kurz meine Hand. Ich sah ihn an und rechnete schon damit, dass er mich küssen würde aber er räusperte sich nur kurz und hob dann die Hand zum Gruß. Ich hatte für eine Sekunde überlegt ihn herein zu lassen, hatte mich dann aber dagegen entschieden und schloss die Türe als er sich umdrehte. Ich sollte vielleicht einmal mit meinen Gedanken klar kommen, dachte ich mir und schlürfte gähnend ins Badezimmer.

Selbst als ich im Bett lag, spielten meine Gedanken noch rund um den Abend. Es war so schnell vergangen aber war so wunderschön gewesen. Ich mochte Nicholas und seine spontane Art. Er gab mir das Gefühl nicht eine Nummer zu sein sondern legte wirklich Wert auf mich. Ich musste lächeln und merkte gar nicht wie ich einschlief.