Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 16/Laureen


Ich warf einen Blick auf die Uhr und erschrak. Es war mir gar nicht aufgefallen wie spät es geworden ist. „Ich kann dich heimführen“ murmelte mir Nick zu, als er meinen Blick bemerkte. „Schon okay, ich ruf eine Freundin an“ sagte ich schnell und wollte aufstehen, er zog mich jedoch zurück. „Oder du bleibst einfach hier?“ hauchte er mir sanft ins Ohr und ein angenehmer Schauer lief meinen Rücken hinunter. „Du kannst oben schlafen, ich leg mich hinunter“ sagte er leise und hielt noch immer meine Hand. „Danke Nick aber ich fahr nach Hause…“ entschied ich und löste mich von seinem Griff. Ich stand auf und rief Alyona an, die nicht abhob. Auch Feliks war nicht zu erreichen. Ich kam zurück ins Wohnzimmer wo Nick bereits aufgestanden war. „Holt dich wer?“ fragte er und ich sah, dass er ein Glas Wasser in der Hand hatte.. „Ich versuch es später noch einmal“, sagte ich nebenbei und trank mein Glas aus. „Ich führe dich!“; sagte er entschlossen und nahm die Autoschlüssel. „Keine Angst ich passe auf, die zwei Gläser Wein merkt man mir nicht an“ fügte er grinsend hinzu.


Er hatte darauf bestanden mich bis nach oben zu begleiten und ich kramte in meiner Tasche nach den Schlüsseln. Als ich aufgesperrt hatte, drehte ich mich noch zu ihm um und sah dass er mich angrinste. „Danke für den Abend!“ sagte er leise. „Danke für die Einladung“ gab ich zurück, worauf er noch mehr grinste. „Pass auf beim nach Hause fahren“ fügte ich mit strengerem Unterton hinzu und er nickte brav. „Gute Nacht“, murmelte er schließlich nach einer Zeit des Schweigens und berührte kurz meine Hand. Ich sah ihn an und rechnete schon damit, dass er mich küssen würde aber er räusperte sich nur kurz und hob dann die Hand zum Gruß. Ich hatte für eine Sekunde überlegt ihn herein zu lassen, hatte mich dann aber dagegen entschieden und schloss die Türe als er sich umdrehte. Ich sollte vielleicht einmal mit meinen Gedanken klar kommen, dachte ich mir und schlürfte gähnend ins Badezimmer.

Selbst als ich im Bett lag, spielten meine Gedanken noch rund um den Abend. Es war so schnell vergangen aber war so wunderschön gewesen. Ich mochte Nicholas und seine spontane Art. Er gab mir das Gefühl nicht eine Nummer zu sein sondern legte wirklich Wert auf mich. Ich musste lächeln und merkte gar nicht wie ich einschlief.


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