Er sah sich interessiert um und setze sich
anschließend auf die Couch im Wohnzimmer. Bevor ich noch etwas sagen konnte
fing er schon an zu reden. „Es ist nichts passiert zwischen uns. Also zwischen
mir und Sophie. Ich weiß nicht, nach was es ausgesehen hat aber ich kann dir
versichern, dass nichts passiert ist. Laureen, es tut mir Leid, dass das so
ausgesehen hat, oder das ich nicht selbst eher darauf gekommen bin, dass dies
der Grund war dass du..ach egal ich will nur, dass du weißt dass wirklich
nichts passiert ist“ Er redete in einem Zug ohne eine Pause einzulegen, dass
ich ja nicht dazwischen reden konnte. Ich nickte also nur stumm. Mir gefiel es
nicht, dass er so oft betonte das nichts passiert war, aber ich hatte auch
keine Lust einen Streit zu beginnen also murmelte ich nur ein „Okay, gut“ und
strich mir durch meine Haare. „Kann ich das wieder gut machen?“ fragte er und
erhob sich. Ich sah ihn fragend an und er sprach weiter. „Heute Abend?
Gemütlicher Abend, ich bereite was vor mhh?“ Natürlich heute Abend, es war ja
nicht so als hätte Nick mich zum Essen eingeladen. Ich kramte in meinem Kopf
nach einer Ausrede die passend wäre und lächelte ihn schließlich unschuldig an.
„Ich bin heute schon eingeladen. Eine Freundin…“ sagte entschuldigend und
hoffte innerlich, dass er meine Lüge nicht bemerken würde. Na gut, es war ja
nur eine halbe Lüge eigentlich…“Nein kein Problem, ich..ich melde mich einfach
gut?“ „Sicher, ja“ sagte ich schnell, da ich ihn loswerden musste. Es war
bereits vier Uhr und wenn ich noch etwas fertig bringen wollte, sollte ich ihn
schleunigst loswerden. Er ging zur Türe und ich atmete erleichtert auf. Ich
begleitet ihn und als er aus der Wohnung schlüpfte, strich er kurz über meine
Hand. „Wir sehen uns“ haute er sanft und verschwand den Gang hinunter.
Ich schlüpfte in einen gemütlichen Playsuit da der gemütlicher als ein Kleid war
. Ich hatte Alyona eine Nachricht geschickt,
in der ich ihr alles kurz erklärt hatte. Sie und Feliks würden mir
Rückendeckung geben, für alle Fälle. Ich richtete meine Haare und warf einen
Blick in den Spiegel. Perfekt. Das Chaos in meinem Zimmer hatte ich auch
beseitigt und die Wohnung auf Vordermann gebracht. Gerade als ich etwas Parfum
aufgetragen und meine Tasche umgeräumt hatte, läutete es an der Türe. Ich warf
einen Blick auf die Uhr und musste grinsen. Punkt sieben Uhr. Ich schnappte mein
Handy, ließ dies in die Tasche fallen und öffnete die Türe. Nick stand an der
Wand gegenüber gelehnt und lächelte mir zu als ich die Türe öffnete. „Hat dir
schon einmal wer gesagt, dass du wunderschön bist?“ fragte er leise, als er
sich von der Wand abstieß und zu mir kam. Ich sperrte hastig ab und drehte mich
zu ihm. Er war wie ich, locker und bequem gekleidet und erst jetzt bemerkte
ich, dass er einen guten Kopf größer als ich war. Ich grinste ihn an und er
deutete den Gang hinunter. „Bereit?“ fragte er und ich nickte. Mehr als bereit.

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