Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 13/Laureen


Er sah sich interessiert um und setze sich anschließend auf die Couch im Wohnzimmer. Bevor ich noch etwas sagen konnte fing er schon an zu reden. „Es ist nichts passiert zwischen uns. Also zwischen mir und Sophie. Ich weiß nicht, nach was es ausgesehen hat aber ich kann dir versichern, dass nichts passiert ist. Laureen, es tut mir Leid, dass das so ausgesehen hat, oder das ich nicht selbst eher darauf gekommen bin, dass dies der Grund war dass du..ach egal ich will nur, dass du weißt dass wirklich nichts passiert ist“ Er redete in einem Zug ohne eine Pause einzulegen, dass ich ja nicht dazwischen reden konnte. Ich nickte also nur stumm. Mir gefiel es nicht, dass er so oft betonte das nichts passiert war, aber ich hatte auch keine Lust einen Streit zu beginnen also murmelte ich nur ein „Okay, gut“ und strich mir durch meine Haare. „Kann ich das wieder gut machen?“ fragte er und erhob sich. Ich sah ihn fragend an und er sprach weiter. „Heute Abend? Gemütlicher Abend, ich bereite was vor mhh?“ Natürlich heute Abend, es war ja nicht so als hätte Nick mich zum Essen eingeladen. Ich kramte in meinem Kopf nach einer Ausrede die passend wäre und lächelte ihn schließlich unschuldig an. „Ich bin heute schon eingeladen. Eine Freundin…“ sagte entschuldigend und hoffte innerlich, dass er meine Lüge nicht bemerken würde. Na gut, es war ja nur eine halbe Lüge eigentlich…“Nein kein Problem, ich..ich melde mich einfach gut?“ „Sicher, ja“ sagte ich schnell, da ich ihn loswerden musste. Es war bereits vier Uhr und wenn ich noch etwas fertig bringen wollte, sollte ich ihn schleunigst loswerden. Er ging zur Türe und ich atmete erleichtert auf. Ich begleitet ihn und als er aus der Wohnung schlüpfte, strich er kurz über meine Hand. „Wir sehen uns“ haute er sanft und verschwand den Gang hinunter. 


Ich schlüpfte in einen gemütlichen Playsuit da der gemütlicher als ein Kleid war
. Ich hatte Alyona eine Nachricht geschickt, in der ich ihr alles kurz erklärt hatte. Sie und Feliks würden mir Rückendeckung geben, für alle Fälle. Ich richtete meine Haare und warf einen Blick in den Spiegel. Perfekt. Das Chaos in meinem Zimmer hatte ich auch beseitigt und die Wohnung auf Vordermann gebracht. Gerade als ich etwas Parfum aufgetragen und meine Tasche umgeräumt hatte, läutete es an der Türe. Ich warf einen Blick auf die Uhr und musste grinsen. Punkt sieben Uhr. Ich schnappte mein Handy, ließ dies in die Tasche fallen und öffnete die Türe. Nick stand an der Wand gegenüber gelehnt und lächelte mir zu als ich die Türe öffnete. „Hat dir schon einmal wer gesagt, dass du wunderschön bist?“ fragte er leise, als er sich von der Wand abstieß und zu mir kam. Ich sperrte hastig ab und drehte mich zu ihm. Er war wie ich, locker und bequem gekleidet und erst jetzt bemerkte ich, dass er einen guten Kopf größer als ich war. Ich grinste ihn an und er deutete den Gang hinunter. „Bereit?“ fragte er und ich nickte. Mehr als bereit.




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