Sonntag, 14. Juni 2015

Story 1- Chapter 9/Laureen


'Laureen? Hey, hey...?!'. Ich hörte eine sanfte Stimme immer wieder, wollte mich aber nicht von meinem schönen Traum los reißen. Ich murmelte irgendwas und drehte mich auf die andere Seite. Ich hörte ein leises Lachen und war schlagartig wach. Fuck! Ich war gar nicht zu Hause. Ich drehte mich um und sah direkt in Nicholas Gesicht. 'Guten Morgen Prinzessin!' murmelte er und grinste mich (wie immer) an. Ich betete innerlich, dass ich nicht zu scheiße aussah denn er sah einfach zu gut aus. Ich setze mich auf und zog die Laken enger an meinen Körper, als ich bemerkte, dass ich nur Unterwäsche trug. 'Ich wollte dich nicht unnötig wecken aber es ist schon Nachmittag und dein Handy hat Sturm geläutet....da macht sich wohl wer Sorgen mhh?' fragte er sanft und legte das Handy auf mein Bett. Ich checkte kurz und bemerkte die unbeantworteten Anrufe von Alyona und Feliks. Ich nickte kurz und strich mir meine Haare aus der Stirn. 'Wenn du Hunger hast, bringe ich dir gerne etwas hinauf..' sagte er und stand auf. Ich wollte mich nicht vor Andrew verstecken und hoffte tief innerlich, dass er mir nicht böse war....wegen was eigentlich? Es war ja nichts passiert...

Ich hatte meine Kleidung über geworfen und versucht meine Haare zu bändigen. Mir war es fast vorgekommen als würde ich mich aus Nicholas Zimmer schleichen, als hätte ich ein schlechtes Gewissen....Ich schub den Gedanken beiseite und schlenderte die Treppe hinunter bis in die Küche. Andrew war nicht zu sehen, dafür aber ein Typ der sehr vertraut mit einer Frau wirkte und eine Blondine die mich hochnäsig betrachtete als ich die Küche betrat. Sie lachte kurz und nickte mit dem Kopf zu mir 'Nicholas?' fragte sie und grinste spöttisch. Die Situation war mehr als unangenehm für mich und ich schüttelte den Kopf. 'Nein, ist wohl ein Missverständnis' murmelte ich leise und nahm mir eine Tasse Kaffee. Nicholas hatte ebenfalls die Küche betreten und würdigte die Blondine keines weiteren Blickes. Er schubste den Typen spielerisch an, der zusammen zuckte, sich kurz umdrehte, lachend den Kopf schüttelte und dann wieder ganz beschäftigt war. Ich trank meinen Kaffee so schnell es mir möglich war und wollte gerade meine Tasche von oben holen, als Andrew die Küche betrat. Die Blondine sprang auf und umarmte ihn innig und mir wurde richtig schlecht...nein..sie und Andrew? Ich stellte die Tasse schnell in die Spüle und ohne ein weiteres Wort zu Andrew verließ ich die Küche.

'Soll ich dich heim bringen?' fragte Nick mich vorsichtig. Er war mir gefolgt und hatte mir seine Vermutung erzählt. Diese Schlampe war echt das letzte! Und Andrew erst;... Nick wiederholte seine Frage und ich nickte nur stumm. Zu Hause war ich wenigstens etwas für mich. ..

Zu Hause angekommen, machte ich es mir erst einmal bequem. Dunkle Wolken waren aufgezogen und es sah irgendwie nach regen aus, wie passend...Ich nahm meine Tasse Tee und setzte mich ins Wohnzimmer, versuchte über die Situation nachzudenken, doch mir viel beim besten Willen nichts ein außer Nicholas Blicke und seine Fürsorge zum Schluss.




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