Samstag, 13. Juni 2015

Story 1 - Chapter 7/Laureen


'Soll ich wirklich..?' fragte ich zögerlich Alyona und deutete auf die Nachricht, die Andrew mir geschickt hatte. 'Ob du sollst?' fragte Alyona empört nach und wurde durch ihren Freund unterbrochen. 'Schätzchen da gibt es keine Diskussion, ist doch wohl klar das du hingehst und noch dazu richtig gut aussehen wirst.' Ich seufzte und nickte, was blieb mir auch anderes übrig. Selbst wenn ich nein gesagt hätte, wäre ich bei dieser Party gewesen, da Alyona und Feliks es für eine gute Idee hielten.

'Süße beeil dich da drinnen, dein Outfit wartet!' hörte ich Alyona rufen und verdrehte die Augen. Ich stieg aus der Badewanne, trocknete mich ab, cremte meine Haut ein und schlüpfte in Unterwäsche während das Badewasser abrann. Ich strich mir durch meine leichten Locken und betrachtete mich im Spiegel. Mit einem leisen Seufzer verließ ich das Badezimmer wo Alyona auf dem Bett saß und mich angrinste. Sie hatte drei Outfits vorbereitet die ich mir gesamt ansah. Gott die waren eindeutig für eine Privat Party aber nichts für diesen Abend. Ich wollte mich ihm nicht ganz zu aufreizend präsentieren also schnappte ich den Rock von einem Outfit und angelte in meinen Schrank nach einem Oberteil. Ich entscheid mich für ein weißes Crop Top, dass etwas Haut zeigte aber nicht gerade viel. Alyona reichte mir eine Kette die ich um den Hals schloss. Mehr Schmuck als die Kette und meine Uhr auf dem Handgelenk würde ich nicht brauchen. Ich setzte mich zu meinem Schminktisch, während Alyona in meinen Haaren kämmte. 

Ich läutete und trat einen Schritt zurück, richtete noch einmal meine Haare und setzte ein Lächeln auf. Von draußen waren bereits die Rufe und die Party Stimmung zu hören und ich fragte mich, ob ich nicht etwas fehl am Platz sei, da ich niemanden außer Andrew kannte. Ich atmetet tief durch und wartete, und wartete und wartete. Gerade als ich erneut läuten wollte wurde die Türe aufgerissen und ein blonder Typ stand vor mir und grinste mich an. "Wow, wow, wow" murmelte er und legte den Kopf schief. Ich versuchte die Situation zu Überspielen und reichte ihm meine Hand. 'Laureen, hallo, freut mich.', war das einzige was ich heraus brachte. Er nahm meine Hand, zog mich in das Haus hinein und schloss die Türe. "Nicholas, freut mich sehr." antwortete er und sah mich an. Sein Blick hatte was intensives was mich irgendwie zappelig werden ließ. Gott Laureen reiß dich zusammen, du kennst diesen Typen nicht, redete ich mir ein und räusperte mich. 'Ehm, hier lang nehme ich an?' fragte ich und trat einen Schritt zurück. Er nickte nur und folgte mir. 

Kaum waren wir draußen, merkte ich, WAS für eine Party das war. Groß, gute Musik, ein extra Buffet, das Schwimmbad besetzt...Ich sah mich hilfesuchend nach Andrew um, konnte ihn aber nirgends finden. Zu meinem Glück stand der Typ vom Eingang noch hinter mir und als ich mich umdrehte legte er den Kopf ein Stück zur Seite. 'Ich nehme mal an du bist eine Freundin von Andrew?' fragte er ganz ungeniert. Noch bevor ich etwas antworten konnte, griff er sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. 'Wie unhöflich von mir, möchtest du etwas trinken?" setze er hinzu und nickte lächelnd. Er entfernte sich zum Buffet und ich konnte kurz aufatmen. Wieso machte er mich so nervös? "Laureen?" hörte ich eine vertraute Stimme und drehte mich abrupt um. Andrew endlich! Ich lächelte erleichtert und spürte seine Hand auf meinen Oberarm. 'Schön dass du gekommen bist und oh...fühl dich wie zu Hause' grinste er und zwinkerte mir zu. Da kam auch schon der blonde Typ zurück. "Wir hatten schon das Vergnügen.", grinste er Andrew zu und reichte mir mein Glas. "Nicholas und ich sind schon Kindergarten freunde. Er und Daniel sind gestern erst von einer Geschäftsreise zurück gekommen. Sie arbeiten in meiner Firma und wir wohnen hier gemeinsam." erklärte mir Andrew ruhig und ich nickte nur. Eine WG, okay hätte ich mir denken können das einer alleine hier nicht wohnt. Ich nippte an meinem Getränk, das fantastisch war und angenehm kühl. "Ich stell dir ein paar weitere Leute vor, komm..." murmelte Andrew und legte den Arm um mich. Sah so aus als wollte er mich unbedingt von Nicholas wegschleifen...



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