Ich war die Treppe hoch gestiegen und hatte die
Badezimmer Türe offen stehen gesehen. Also doch das Badezimmer, dachte ich und
folgte ihr. Sie stand mitten im Raum und starrte auf die Badewanne die vor ihr
stand. Ich hatte mich bei der Einrichtung vom Badezimmer ziemlich ausgetobt da
ich es besonders gemütlich haben wollte. „Zu groß?“ fragte ich in den Raum
hinein und sah wie sie leicht zusammen zuckte. Sie hatte mich wohl nicht kommen
hören. Sie drehte sich um und sah mich entgeistert an. „Bitte lass mich hier
für eine Woche wohnen!“ flehte sie und ich musste lachen. „Gästezimmer ist noch
nicht fertig, tut mir leid“ grinste ich und sie winkte ab. „Ich schlaf auch in
der Badewanne ehrlich!“ Sie musste ebenfalls lachen und strich sich ihre Haare
hinter Ohr. „Nein wirklich, das ist einfach grandios was du da gemacht hast!“
„Also gefällts dir?“ fragte ich vorsichtig und sie schnaubte. „Gefallen? Es ist
wunderschön!“ rief sie und verließ den Raum. Die nächste Türe war das
Schlafzimmer. Sie drehte sich um und wartete bis ich hinter ihr war. „Darf ich“
fragte sie und ich öffnete ihr die Türe. „Fühl dich wie zu Hause“ antwortete
ich und ließ sie eintreten.
Im Schlafzimmer befanden sich nur das Bett und ein
paar Kisten. Die Türe zum Badezimmer war noch nicht eingehängt und somit sah
der Raum noch unfertig aus. Sie setzte sich aufs Bett und sah sich den Raum an.
Sie deutete auf die Fenster Seite, auf die ein kleiner Balkon hinaus führte.
„Ich würde hier nur ein schmales Regal hinstellen dafür hier..“ sie deutete auf
die längste Seite des Raumes „die Kästen..außer du hast für die einen extra
Raum.“ Ich nickt kurz und deutete auf die andere Tür die hinter ein paar
Kartons war. „Natürlich“ murmelte sie und stand auf. Ich schob die Karton zur
Seite und ließ sie die Türe öffnen. Die Kästen standen schon im Raum und ich
hatte mich entschieden dezente Lichter an der Unterseite zu befestigen. Ich
drückte den Lichtschalter und sie drehte sich entgeistert zu mir um. „Wahnsinn,
einfach Wahnsinn!“ quiekte sie erneut und hob ihre Hände zum Kopf. Sie
betrachtete die Kästen noch kurz bevor sie den Raum wieder verließ und
kopfschüttelnd ins Schlafzimmer zurück ging.
Sie hatte sich die anderen Räume auch noch angesehen
und mir ihre Vorstellungen gesagt, die ich sogar ganz gut fand. Wir saßen nun
endlich beim Essen und sie lehnte sich zurück. „Angenehme Gegend“ stellte sie
fest und deutete auf den Garten. „Schon was für den geplant?“ Ich schüttelte
den Kopf und trank einen Schluck. „Wenn du Zeit hast, darf du aber gerne
Pflanzen setzen!“ grinste ich sie an und war ganz erstaunt als sie begeistert zu
stimmte. Ihr gefiel die Idee, da sie selbst keinen Garten besaß, Blumen aber
liebte. Sie erhob sich und stapelte die Teller zusammen. Ich wollte ihr
dazwischen greifen, da sie mein Gast war aber sie winkte nur ab. Ich nahm
unsere Gläser und folgte ihr ins Haus, da es draußen kühl wurde. Ich stellte
die Gläser im Wohnzimmer auf dem kleinen Tisch ab und folgte ihr dann in die
Küche. Laureen räumte das Geschirr ein und ich trat hinter sie. „Lass mich
machen“ sagte sie und schubste mich spaßhalber weg. Also ließ ich sie machen
und begab mich daweil ins Wohnzimmer zurück.

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