Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 15/Nicholas


Ich war die Treppe hoch gestiegen und hatte die Badezimmer Türe offen stehen gesehen. Also doch das Badezimmer, dachte ich und folgte ihr. Sie stand mitten im Raum und starrte auf die Badewanne die vor ihr stand. Ich hatte mich bei der Einrichtung vom Badezimmer ziemlich ausgetobt da ich es besonders gemütlich haben wollte. „Zu groß?“ fragte ich in den Raum hinein und sah wie sie leicht zusammen zuckte. Sie hatte mich wohl nicht kommen hören. Sie drehte sich um und sah mich entgeistert an. „Bitte lass mich hier für eine Woche wohnen!“ flehte sie und ich musste lachen. „Gästezimmer ist noch nicht fertig, tut mir leid“ grinste ich und sie winkte ab. „Ich schlaf auch in der Badewanne ehrlich!“ Sie musste ebenfalls lachen und strich sich ihre Haare hinter Ohr. „Nein wirklich, das ist einfach grandios was du da gemacht hast!“ „Also gefällts dir?“ fragte ich vorsichtig und sie schnaubte. „Gefallen? Es ist wunderschön!“ rief sie und verließ den Raum. Die nächste Türe war das Schlafzimmer. Sie drehte sich um und wartete bis ich hinter ihr war. „Darf ich“ fragte sie und ich öffnete ihr die Türe. „Fühl dich wie zu Hause“ antwortete ich und ließ sie eintreten. 

Im Schlafzimmer befanden sich nur das Bett und ein paar Kisten. Die Türe zum Badezimmer war noch nicht eingehängt und somit sah der Raum noch unfertig aus. Sie setzte sich aufs Bett und sah sich den Raum an. Sie deutete auf die Fenster Seite, auf die ein kleiner Balkon hinaus führte. „Ich würde hier nur ein schmales Regal hinstellen dafür hier..“ sie deutete auf die längste Seite des Raumes „die Kästen..außer du hast für die einen extra Raum.“ Ich nickt kurz und deutete auf die andere Tür die hinter ein paar Kartons war. „Natürlich“ murmelte sie und stand auf. Ich schob die Karton zur Seite und ließ sie die Türe öffnen. Die Kästen standen schon im Raum und ich hatte mich entschieden dezente Lichter an der Unterseite zu befestigen. Ich drückte den Lichtschalter und sie drehte sich entgeistert zu mir um. „Wahnsinn, einfach Wahnsinn!“ quiekte sie erneut und hob ihre Hände zum Kopf. Sie betrachtete die Kästen noch kurz bevor sie den Raum wieder verließ und kopfschüttelnd ins Schlafzimmer zurück ging.


Sie hatte sich die anderen Räume auch noch angesehen und mir ihre Vorstellungen gesagt, die ich sogar ganz gut fand. Wir saßen nun endlich beim Essen und sie lehnte sich zurück. „Angenehme Gegend“ stellte sie fest und deutete auf den Garten. „Schon was für den geplant?“ Ich schüttelte den Kopf und trank einen Schluck. „Wenn du Zeit hast, darf du aber gerne Pflanzen setzen!“ grinste ich sie an und war ganz erstaunt als sie begeistert zu stimmte. Ihr gefiel die Idee, da sie selbst keinen Garten besaß, Blumen aber liebte. Sie erhob sich und stapelte die Teller zusammen. Ich wollte ihr dazwischen greifen, da sie mein Gast war aber sie winkte nur ab. Ich nahm unsere Gläser und folgte ihr ins Haus, da es draußen kühl wurde. Ich stellte die Gläser im Wohnzimmer auf dem kleinen Tisch ab und folgte ihr dann in die Küche. Laureen räumte das Geschirr ein und ich trat hinter sie. „Lass mich machen“ sagte sie und schubste mich spaßhalber weg. Also ließ ich sie machen und begab mich daweil ins Wohnzimmer zurück.


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