Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 14/ Nicholas


Ich hatte lange überlegt ob ich mit ihr essen gehen sollte, hatte mich aber dann dagegen entschieden, da ich dieses typische Date Feeling einfach nicht haben wollte. Natürlich wäre ich nie auf die Idee gekommen ins Penthouse mit ihr zu fahren, da nicht wollte, dass sie Andrew über den Weg lief. Da ich noch meine eigenes Haus besaß, hatte ich beschlossen dort alles vorzubereiten. Die Fahrt würde zwar etwas länger dauern, da das Haus in einem moderneren Viertel lag, jedoch würde es sich auszahlen.


Ich parkte vor dem Haus und stellte den Motor ab. Laureen warf mir einen Blick zu und lachte. „Jetzt lerne ich schon die Eltern kennen?“ fragte sie spaßhalber und ich schüttelte nur den Kopf. Sie stieg aus den Wagen und sah mich noch immer an, dann wieder das Haus und verschränkte die Arme. „Nicholas sag mir jetzt nicht, dass das deines ist…“ Sie klang erstaunt und empört zugleich also grinste ich sie nur unschuldig an und stieg die Treppen zur Türe hoch. „Kommst du?“ rief ich ihr zu und wartete bei der Türe. Sie folgte mir langsam und schüttelte nur immer wieder den Kopf. Ich hielt ihr die Türe auf und als sie eintrat hörte ich nur ein „Nein, nein, nein!“. Ich schloss die Türe und trat neben sie. „Falsch dekoriert? Oder sind es die teilweise fehlenden Möbel. Ich weiß, ich weiß, es ist noch nicht ganz fertig eingerichtet.“ Laureen boxte mir sanft in die Schulter. „Ich glaub's einfach nicht.“ Sie betrat den nächsten Raum, der das Wohnzimmer werden würde. Die Räume waren gestrichen, nur die Möbel fehlten teilweise noch. Ich folgte ihr, als sie die Küche betrat, die schon fertig war. Sie ging herum und sah sich alles ganz genau an. Ich blieb in der Türe stehen und beobachtete sie. Gott, sie war so schön…“Nick?“ hörte ich und ich zuckte kurz zusammen. Sie sah mich fragend an und wiederholte ihre Frage. „Wie kommst du zu dem Haus?“ „Ich habe es gekauft. Weißt du das Penthaus ist ein Traum und ich liebe es dort zu wohnen, aber das wird nicht immer reichen.“ Sie hatte mir zugehört und sich gegen die Theke gelehnt. „Sag nicht du denkst schon an Kinder…“ warf sie ein und lachte kurz. Sie war noch viel schöner, wenn sie lachte. Ich zuckte nur mit den Schultern und schlüpfte aus meinem Jackett, dass ich über den einen Sessel hing. Sie lachte erneut und kam auf mich zu. „Ich mag es mir fertig ansehen. Darf ich?“ hauchte sie leise, da sie hinter mir stehen geblieben war. Ich spürte wie sich alles in mir zusammen zog und schloss meine Augen für ein paar Sekunden. Was hatte sie nur an sich, was mich so unsicher machte? Ich wandte mich ihr zu und deutete mit der Hand, als Zeichen dass sie sich frei bewegen konnte. „Sieh dir alles an, ich bereit einstweilen alles fertig vor“ stimmt ich ihrer Idee zu und war froh dass sie den Raum verließ. Mir gefiel es, dass sie sich für das Haus interessiert und alles genau zu mustern schien. Ich hörte wie sie die Treppe hoch stieg und ging durch das Wohnzimmer nach hinten zur Terrassentür. Ich hatte draußen schon alles hergerichtet. Es sah schön, aber auch gemütlich aus, was mir gut gefiel. Ich wollte  gerade den Ofen einschalten, als ich ein Quieken von oben hörte. Was hatte sie nun entdeckt? Das Badezimmer oder das Schlafzimmer? 



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