Dienstag, 23. Juni 2015

Story 1 – Chapter 18/Laureen


War doch typisch das er ein Arschloch war. Ich hatte meine Tasche geschnappt und hatte das Haus verlassen. Ich würde mindestens eine Stunde wenn nicht länger zu meiner Wohnung gehen aber daran dacht ich im Moment nicht. Ich wollte einfach nur weg von diesem miesen Idioten. Ich wusste nicht einmal wohin ich gehen musste, obwohl ich schon zig male mit Nick diese Strecke gefahren war die letzten Wochen. Es war zwischen uns nicht mehr passiert als die paar Innigkeiten die wir ausgetauscht hatten. Sicher hätte ich mir mehr gewünscht aber ich wollte erst einmal im klaren darüber mit Andrew sein aber das hatte sich ja sowieso gerade erledigt. Ich spürte die Wut die in mir hoch stieg und wischte die Träne weg die über meine Wange rann. Wieso heulte ich? Ich hatte doch die letzten Wochen auch kaum an ihn gedacht! Er war ein Idiot, verschwende keine Träne für den, versuchte ich mir selbst zuzureden und holte tief Luft.


Ich spürte mein Handy in läuten und angelte es aus der Hosentasche. Nick natürlich. Ich blieb stehen und merkte erst jetzt wie dunkel es geworden war. Ich hatte keine Ahnung wo ich war und versuchte ruhig zu bleiben. Ich nahm den Anruf entgegen. „Scheiße wo steckst du Laureen?“ fragte er mich un dich hörte die Verzweifelung in seiner Stimme. „Ich hab keine Ahnung…“ murmelte ich und sah mich um. Laute Musik war von einer Seite zu hören, Gegröle von der anderen. „Schick mir deine Koordinaten, ich hol dich und keine Wiederrede“ schnaubte Nick un legte auf. Ich öffnete die App so schnell ich konnte und versendete die Koordinaten. 

„Hey du Süße!“ hörte ich eine Stimme hinter mir und drehte mich um. Eine Gruppe von Typen standen hinter und trugen eine  Alkoholfahne mit sich. Ich spürte wie mein Herz schneller zu schlagen begann und räusperte mich. „Kann ich euch helfen?“ fragte ich höflich und versuchte nicht zu lächeln. Dein Lächeln ist wunderschön, das macht jeden Typen irre, hatte mir Nick einmal zugeflüstert. Nick, scheiße wo war er denn? „Allerdings kannst du uns helfen“ grölte der eine und Gelächter schallte von den anderen. Idiotische Affenbande. „Tut mir leid, ich warte hier auf jemanden.“ , murmelte ich abweisend und tippte, sichtbar für die Typen die Nummer der Bullen ein. Ich schaute auf und der eine hob die Hände. „Schon gut Schnecke, bleib ruhig..“ Ich sah Nicks Auto um die Kure fahren und war erleichtert.


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