Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 11/Laureen


Zwei Wochen war die Party her und ich hatte keinen einzigen Gedanken mehr verschwendet - weder an Nicholas noch an Andrew. Natürlich war es mir anfangs schwer gefallen diese biestige Blondine aus meinem Kopf zu verdrängen aber es war mir dennoch gelungen indem ich mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentriert hatte. Außerdem hatte ich mir meine Zeit genommen um meine Wohnung etwas neu zu gestalten. Mein Schlafzimmer hatte neue Möbel bekommen und ich hatte gemerkt wie gut mir eine Veränderung getan hatte.
Ich war zu Hause, hatte gemütliche Klamotten an und hatte mir vorgenommen meinen Kleiderschrank aus zu misten. Da ich neue Möbel bekommen hatte, wollte ich die Chance gleich nützen um unnötigen Mist weg zu geben, da meine Schränke sowieso schon am Limit ihres Platzbereiches waren. Ich betrachtete die Kleiderberge vor mir und seufzte innerlich. Bevor ich anfing, schaltete ich meine Lieblingsplaylist an und stürzte mich auf die Kleider.

„Ich komme!“, rief ich und sprang auf. Ich hatte meine Türglocke erst jetzt gehört und beeilte mich um nach vorne zu kommen. Mit einem Schwung riss ich die Türe auf und hätte sie am liebsten gleich wieder zugeknallt. Nicholas. Ich versuchte nicht unhöflich zu wirken, blieb jedoch bei der Türe stehen und nickte ihm kurz zu. „Was führt dich hierher?“, fragte ich ihn, da dies das einzige war was mich wirklich interessierte. Ich hoffte innerlich, dass er sich bald wieder verziehen würde, da ich nicht in der Stimmung war für Diskussionen oder sonstiges. „Eigentlich wollte ich nur sehen ob du noch lebst, nachdem du meine Nachrichten ignoriert hast…“, murmelte er leise. Er hatte damit ja Recht, ich hatte seine Nachrichten und auch die von Andrew ignoriert. Eigentlich konnte Nick nichts dafür dass Andrew sich wie ein Arschloch benommen hatte aber ich hatte einfach keine Lust gehabt mich bei ihm zu melden. „Tut mir leid ich hatte viel zu tun;….“, log ich und hoffte er würde nicht darauf eingehen. „Laureen, ich weiß nicht was los ist, oder was ich getan habe aber…“, fing er an, wurde jedoch von mir unterbrochen. „Nichts hast du getan, ich wollte einfach meine Ruhe haben. Das war einfach nicht der richtige Zeitpunkt.“ „Der richtige Zeitpunkt für was?“, fragte er nach und hob eine Augenbraue. Ich ärgerte mich innerlich über mich selbst, dass ich überhaupt die Türe geöffnet hatte und schüttelte nur den Kopf. „Ich hab was zu tun Nick.“, murmelte ich nur und wollte die Türe schließen, er war jedoch schneller und hielt sie geschickt auf. „Lass uns was essen gehen heute, bitte Laureen weis mich nicht wieder zurück...“ In seiner Stimme war fast schon ein Flehen und ich nickte schließlich. Was sollte schon sein? Nick war ein guter Zuhörer und vielleicht hatte er ja was von Andrew gehört. „Ich hol dich ab um sieben okay?“ lächelte er und als ich erneut nickte ließ er die Türe los und war verschwunden.


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