Montag, 22. Juni 2015

Story 1 – Chapter 17/Andrew



Es war eine weitere Woche vergangen, seit ich Laureen besucht hatte. Seitdem hatte ich nichts mehr von ihr gehört. Ich hatte es aufgegeben ihr nach zu laufen, da ich das Gefühl hatte, dass sie einfach nicht wollte. Den Gedanken, das zwischen Nick und ihr etwas lief hatte ich aber nicht nicht ganz aufgegeben, da Nick immer seltener in der WG war. Seine Ausrede war das Haus, also hatte ich beschlossen ihn dort heute zu besuchen. Er hatte mich ja gebeten einmal vorbei zu schauen also warum sollte das auch nicht heute sein. 

Sein Wagen stand vor dem Haus als ich parkte, also war er wohl zu Hause. Ich schlenderte die Stiegen hoch und läutete. In der Hand hatte ich zwei Kaffee, für den Fall dass er sich wundern sollte. Ich hörte ein Rumpeln, ein Lachen und schließlich wurde die Türe geöffnet. Nick wirkte sehr überrascht als er mich sah. Ich grinste ihm zu und hielt den Kaffee hoch. „Na Pause gefällig?“, fragte ich höflich und wartete darauf, dass er mich herein ließ. Er bewegte sich jedoch keinen cm sondern starrte  mich einfach nur an. „Nick? Wer ist da?“ hörte ich eine Stimme im Hintergrund und hätte beinahe den Kaffee fallen gelassen. Das war eindeutig Laureens Stimme. Ich versuchte mit nichts anmerken zu lassen aber da tauchte sie auch schon hinter ihm auf. Sie wirkte noch mehr überrascht als Nicholas selbst und lächelte dann aber anschließend. „Andrew hey!“, sagte sie und drängte sich an Nick vorbei. Sie umarmte mich kurz und deutete dann auf den Kaffee. „Wo wir gerade von einer Pause geredet haben Nick!“ Sie deutete ins Haus hinein und stütze ihre Hände dann in den Hüften ab. „Ziemlich anstrengend die ganze aufbauerei aber du musst dir den Garten ansehen, das hab ich alles alleine geschafft!“ Ohne dass ich mich wehren konnte, drückte sie den Kaffee Nick in die Hand und zog mich durch das Haus, auf die Terrasse und in den Garten. 

Sie hatte Recht gehabt, der Garten sah verdammt gut aus.Sie hatte die richtigen Farben gewählt um alles heller und freundlicher wirken zu lassen. Dennoch beschäftigte mich die Frage, was sie hier machte…“Andrew, bevor du etwas sagst, ich habe ihm geholfen…“ fing sie an zu sprechen doch ich unterbrach sie. „Es war etwas mit Sophie damals. Wir sind uns nur etwas näher gekommen aber ich hätte es dir gleich sagen müssen!“ Sie starrte mich entgeistert an, ich fühlte mich nun endlich befreit. Ich hätte es ihr gleich sagen müssen, schon klar aber ich hatte nie wirklich die Chance dazu. Abgesehen davon sind Sophie und ich uns schon immer nahe gestanden. „Also zwischen dir und Nick…?“ fragte ich sie. „Ich glaubs einfach nicht! Ich dachte du hast mir die Wahrheit erzählt und jetzt kommst du mir erst mit dieser Schlampe! Verzieh dich einfach Andrew, ich will dich nicht mehr sehen!“ fauchte sie mich an und rannte die Treppen hinauf zurück ins Haus. Wenige Sekunden später tauchte Nick auf und kam zu mir. Ich rechnete mit einem deftigen Schlag in meine Fresse, er seufzte jedoch nur und sah mich an. „Ich dachte sie wäre abgehakt!“ murmelte er mir zu und schüttelte den Kopf. „Ich dachte wir vergreifen uns nicht an den Dates von anderen!“ Nicholas sah mich an und zuckte mit den Schultern. „Ich hab sie nur zum Essen eingeladen Andrew weiter nichts!“ versuchte er sich zu entschuldigen. „Das erklärt auch warum sie sich nicht mehr bei mir meldet! Sag nicht du hast sie flach gelegt…“ zischte ich ihm wütend zu. „Nein dazu ist es noch nicht gekommen aber da sich zwischen euch ja alles geklärt hat..“ „Leck mich einfach Nick ehrlich!“ unterbrach ich ihn und verließ das Grundstück.




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