Mittwoch, 24. Juni 2015

Story 1 - Chapter 19/Nicholas


Ich hatte sie nach Hause gebracht - bis vor die Türe, da ich sicher gehen wollte dass nicht noch etwas passiert. Leider wusste ich nicht, was zwischen ihr und Andrew vorgefallen war, jedoch war es sicher nichts gutes - sonst wäre sie wohl kaum weg gerannt. Ich seufzte leise als sie die Tür schloss und machte mich auf den Weg zu meinem Auto.

Ich beschloss ins Penthaus zu fahren. Zwar wollte ich Andrew nicht über den Weg laufen, jedoch wollte ich genauso wissen was passiert war zwischen den beiden. Ich betrat das Haus und fand mich in einsamer Stille vor. Es war dunkel im ganzen Haus. Langsam stieg ich die Treppe hoch, ging den Gang hinunter vorbei an Andrew's Zimmer. Er saß auf dem Bett und telefonierte und als ich vorbei ging, stand er auf und schloss die Türe. Shit! Ich begab mich in mein Zimmer und beschloss es für heute dabei zu belassen,

Ich fuhr erschrocken hoch. Wie spät war es? Hatte ich verschlafen? Ein Blick auf die Uhr versicherte mir, dass alles in bester Ordnung war. Wodurch war ich dann aufgewacht? Ich erhob mich aus meinem Bett und schlich zur Türe, öffnete sie einen Spalt und luckte hinaus. Der Gang lag still vor mir. Ich schüttelte über mich selbst den Kopf und wollte die Türe gerade wieder schließen als Andrew's Tür aufging. Ich musste zweimal blinzeln dass ich mir sicher sein konnte wer da hinaus ging - Sophie. Am liebsten hätte ich die beiden hier und jetzt zur Rede gestellt aber ich vermied es und schloss lieber leise die Türe. Morgen war auch noch ein Tag...

"Morgen", murmelte ich leise als ich in der Früh die Küche betrat. Andrew saß auf einem Hocker, schon fertig für die Arbeit gekleidet und trank seinen Kaffee. Er nickte mir kurz zu und las weiter in seiner Zeitung. "Hattest du gestern Besuch?" versuchte ich so unauffällig wie möglich zu fragen. Keine Antwort Ich drehte mich zu ihm um und wartete. Schließlich hob er doch seinen Kopf und sah mich fragend an. "Ob du Besuch hattest gestern?" wiederholte ich meine Frage. Andrew hob eine Braue und bevor er was sagen konnte fügte ich ein "Hätte nur gedacht ich hätte was gehört" hinzu. Er nickte und trank seinen Kaffee leer. "Ja Sophie war hier und hat was vorbei gebracht. Sie ist aber dann wieder nach Hause." sagte er monoton und ich musste mir ein Lachen verkneifen. "Um halb 5 in der Früh bringt dir Sophie was vorbei? Verstehe..." antwortete ich spöttisch und er lachte auf. "Nein Nick, ich kann es nur immer wieder sagen, ich und Sophie haben nichts miteinander!" Ich nickte nur stumm und bereitete mir ein leckeres Frühstück vor. 



Dienstag, 23. Juni 2015

Story 1 – Chapter 18/Laureen


War doch typisch das er ein Arschloch war. Ich hatte meine Tasche geschnappt und hatte das Haus verlassen. Ich würde mindestens eine Stunde wenn nicht länger zu meiner Wohnung gehen aber daran dacht ich im Moment nicht. Ich wollte einfach nur weg von diesem miesen Idioten. Ich wusste nicht einmal wohin ich gehen musste, obwohl ich schon zig male mit Nick diese Strecke gefahren war die letzten Wochen. Es war zwischen uns nicht mehr passiert als die paar Innigkeiten die wir ausgetauscht hatten. Sicher hätte ich mir mehr gewünscht aber ich wollte erst einmal im klaren darüber mit Andrew sein aber das hatte sich ja sowieso gerade erledigt. Ich spürte die Wut die in mir hoch stieg und wischte die Träne weg die über meine Wange rann. Wieso heulte ich? Ich hatte doch die letzten Wochen auch kaum an ihn gedacht! Er war ein Idiot, verschwende keine Träne für den, versuchte ich mir selbst zuzureden und holte tief Luft.


Ich spürte mein Handy in läuten und angelte es aus der Hosentasche. Nick natürlich. Ich blieb stehen und merkte erst jetzt wie dunkel es geworden war. Ich hatte keine Ahnung wo ich war und versuchte ruhig zu bleiben. Ich nahm den Anruf entgegen. „Scheiße wo steckst du Laureen?“ fragte er mich un dich hörte die Verzweifelung in seiner Stimme. „Ich hab keine Ahnung…“ murmelte ich und sah mich um. Laute Musik war von einer Seite zu hören, Gegröle von der anderen. „Schick mir deine Koordinaten, ich hol dich und keine Wiederrede“ schnaubte Nick un legte auf. Ich öffnete die App so schnell ich konnte und versendete die Koordinaten. 

„Hey du Süße!“ hörte ich eine Stimme hinter mir und drehte mich um. Eine Gruppe von Typen standen hinter und trugen eine  Alkoholfahne mit sich. Ich spürte wie mein Herz schneller zu schlagen begann und räusperte mich. „Kann ich euch helfen?“ fragte ich höflich und versuchte nicht zu lächeln. Dein Lächeln ist wunderschön, das macht jeden Typen irre, hatte mir Nick einmal zugeflüstert. Nick, scheiße wo war er denn? „Allerdings kannst du uns helfen“ grölte der eine und Gelächter schallte von den anderen. Idiotische Affenbande. „Tut mir leid, ich warte hier auf jemanden.“ , murmelte ich abweisend und tippte, sichtbar für die Typen die Nummer der Bullen ein. Ich schaute auf und der eine hob die Hände. „Schon gut Schnecke, bleib ruhig..“ Ich sah Nicks Auto um die Kure fahren und war erleichtert.


Montag, 22. Juni 2015

Story 1 – Chapter 17/Andrew



Es war eine weitere Woche vergangen, seit ich Laureen besucht hatte. Seitdem hatte ich nichts mehr von ihr gehört. Ich hatte es aufgegeben ihr nach zu laufen, da ich das Gefühl hatte, dass sie einfach nicht wollte. Den Gedanken, das zwischen Nick und ihr etwas lief hatte ich aber nicht nicht ganz aufgegeben, da Nick immer seltener in der WG war. Seine Ausrede war das Haus, also hatte ich beschlossen ihn dort heute zu besuchen. Er hatte mich ja gebeten einmal vorbei zu schauen also warum sollte das auch nicht heute sein. 

Sein Wagen stand vor dem Haus als ich parkte, also war er wohl zu Hause. Ich schlenderte die Stiegen hoch und läutete. In der Hand hatte ich zwei Kaffee, für den Fall dass er sich wundern sollte. Ich hörte ein Rumpeln, ein Lachen und schließlich wurde die Türe geöffnet. Nick wirkte sehr überrascht als er mich sah. Ich grinste ihm zu und hielt den Kaffee hoch. „Na Pause gefällig?“, fragte ich höflich und wartete darauf, dass er mich herein ließ. Er bewegte sich jedoch keinen cm sondern starrte  mich einfach nur an. „Nick? Wer ist da?“ hörte ich eine Stimme im Hintergrund und hätte beinahe den Kaffee fallen gelassen. Das war eindeutig Laureens Stimme. Ich versuchte mit nichts anmerken zu lassen aber da tauchte sie auch schon hinter ihm auf. Sie wirkte noch mehr überrascht als Nicholas selbst und lächelte dann aber anschließend. „Andrew hey!“, sagte sie und drängte sich an Nick vorbei. Sie umarmte mich kurz und deutete dann auf den Kaffee. „Wo wir gerade von einer Pause geredet haben Nick!“ Sie deutete ins Haus hinein und stütze ihre Hände dann in den Hüften ab. „Ziemlich anstrengend die ganze aufbauerei aber du musst dir den Garten ansehen, das hab ich alles alleine geschafft!“ Ohne dass ich mich wehren konnte, drückte sie den Kaffee Nick in die Hand und zog mich durch das Haus, auf die Terrasse und in den Garten. 

Sie hatte Recht gehabt, der Garten sah verdammt gut aus.Sie hatte die richtigen Farben gewählt um alles heller und freundlicher wirken zu lassen. Dennoch beschäftigte mich die Frage, was sie hier machte…“Andrew, bevor du etwas sagst, ich habe ihm geholfen…“ fing sie an zu sprechen doch ich unterbrach sie. „Es war etwas mit Sophie damals. Wir sind uns nur etwas näher gekommen aber ich hätte es dir gleich sagen müssen!“ Sie starrte mich entgeistert an, ich fühlte mich nun endlich befreit. Ich hätte es ihr gleich sagen müssen, schon klar aber ich hatte nie wirklich die Chance dazu. Abgesehen davon sind Sophie und ich uns schon immer nahe gestanden. „Also zwischen dir und Nick…?“ fragte ich sie. „Ich glaubs einfach nicht! Ich dachte du hast mir die Wahrheit erzählt und jetzt kommst du mir erst mit dieser Schlampe! Verzieh dich einfach Andrew, ich will dich nicht mehr sehen!“ fauchte sie mich an und rannte die Treppen hinauf zurück ins Haus. Wenige Sekunden später tauchte Nick auf und kam zu mir. Ich rechnete mit einem deftigen Schlag in meine Fresse, er seufzte jedoch nur und sah mich an. „Ich dachte sie wäre abgehakt!“ murmelte er mir zu und schüttelte den Kopf. „Ich dachte wir vergreifen uns nicht an den Dates von anderen!“ Nicholas sah mich an und zuckte mit den Schultern. „Ich hab sie nur zum Essen eingeladen Andrew weiter nichts!“ versuchte er sich zu entschuldigen. „Das erklärt auch warum sie sich nicht mehr bei mir meldet! Sag nicht du hast sie flach gelegt…“ zischte ich ihm wütend zu. „Nein dazu ist es noch nicht gekommen aber da sich zwischen euch ja alles geklärt hat..“ „Leck mich einfach Nick ehrlich!“ unterbrach ich ihn und verließ das Grundstück.




Sonntag, 21. Juni 2015

Story 1 – Chapter 16/Laureen


Ich warf einen Blick auf die Uhr und erschrak. Es war mir gar nicht aufgefallen wie spät es geworden ist. „Ich kann dich heimführen“ murmelte mir Nick zu, als er meinen Blick bemerkte. „Schon okay, ich ruf eine Freundin an“ sagte ich schnell und wollte aufstehen, er zog mich jedoch zurück. „Oder du bleibst einfach hier?“ hauchte er mir sanft ins Ohr und ein angenehmer Schauer lief meinen Rücken hinunter. „Du kannst oben schlafen, ich leg mich hinunter“ sagte er leise und hielt noch immer meine Hand. „Danke Nick aber ich fahr nach Hause…“ entschied ich und löste mich von seinem Griff. Ich stand auf und rief Alyona an, die nicht abhob. Auch Feliks war nicht zu erreichen. Ich kam zurück ins Wohnzimmer wo Nick bereits aufgestanden war. „Holt dich wer?“ fragte er und ich sah, dass er ein Glas Wasser in der Hand hatte.. „Ich versuch es später noch einmal“, sagte ich nebenbei und trank mein Glas aus. „Ich führe dich!“; sagte er entschlossen und nahm die Autoschlüssel. „Keine Angst ich passe auf, die zwei Gläser Wein merkt man mir nicht an“ fügte er grinsend hinzu.


Er hatte darauf bestanden mich bis nach oben zu begleiten und ich kramte in meiner Tasche nach den Schlüsseln. Als ich aufgesperrt hatte, drehte ich mich noch zu ihm um und sah dass er mich angrinste. „Danke für den Abend!“ sagte er leise. „Danke für die Einladung“ gab ich zurück, worauf er noch mehr grinste. „Pass auf beim nach Hause fahren“ fügte ich mit strengerem Unterton hinzu und er nickte brav. „Gute Nacht“, murmelte er schließlich nach einer Zeit des Schweigens und berührte kurz meine Hand. Ich sah ihn an und rechnete schon damit, dass er mich küssen würde aber er räusperte sich nur kurz und hob dann die Hand zum Gruß. Ich hatte für eine Sekunde überlegt ihn herein zu lassen, hatte mich dann aber dagegen entschieden und schloss die Türe als er sich umdrehte. Ich sollte vielleicht einmal mit meinen Gedanken klar kommen, dachte ich mir und schlürfte gähnend ins Badezimmer.

Selbst als ich im Bett lag, spielten meine Gedanken noch rund um den Abend. Es war so schnell vergangen aber war so wunderschön gewesen. Ich mochte Nicholas und seine spontane Art. Er gab mir das Gefühl nicht eine Nummer zu sein sondern legte wirklich Wert auf mich. Ich musste lächeln und merkte gar nicht wie ich einschlief.


Story 1 – Chapter 15/Nicholas


Ich war die Treppe hoch gestiegen und hatte die Badezimmer Türe offen stehen gesehen. Also doch das Badezimmer, dachte ich und folgte ihr. Sie stand mitten im Raum und starrte auf die Badewanne die vor ihr stand. Ich hatte mich bei der Einrichtung vom Badezimmer ziemlich ausgetobt da ich es besonders gemütlich haben wollte. „Zu groß?“ fragte ich in den Raum hinein und sah wie sie leicht zusammen zuckte. Sie hatte mich wohl nicht kommen hören. Sie drehte sich um und sah mich entgeistert an. „Bitte lass mich hier für eine Woche wohnen!“ flehte sie und ich musste lachen. „Gästezimmer ist noch nicht fertig, tut mir leid“ grinste ich und sie winkte ab. „Ich schlaf auch in der Badewanne ehrlich!“ Sie musste ebenfalls lachen und strich sich ihre Haare hinter Ohr. „Nein wirklich, das ist einfach grandios was du da gemacht hast!“ „Also gefällts dir?“ fragte ich vorsichtig und sie schnaubte. „Gefallen? Es ist wunderschön!“ rief sie und verließ den Raum. Die nächste Türe war das Schlafzimmer. Sie drehte sich um und wartete bis ich hinter ihr war. „Darf ich“ fragte sie und ich öffnete ihr die Türe. „Fühl dich wie zu Hause“ antwortete ich und ließ sie eintreten. 

Im Schlafzimmer befanden sich nur das Bett und ein paar Kisten. Die Türe zum Badezimmer war noch nicht eingehängt und somit sah der Raum noch unfertig aus. Sie setzte sich aufs Bett und sah sich den Raum an. Sie deutete auf die Fenster Seite, auf die ein kleiner Balkon hinaus führte. „Ich würde hier nur ein schmales Regal hinstellen dafür hier..“ sie deutete auf die längste Seite des Raumes „die Kästen..außer du hast für die einen extra Raum.“ Ich nickt kurz und deutete auf die andere Tür die hinter ein paar Kartons war. „Natürlich“ murmelte sie und stand auf. Ich schob die Karton zur Seite und ließ sie die Türe öffnen. Die Kästen standen schon im Raum und ich hatte mich entschieden dezente Lichter an der Unterseite zu befestigen. Ich drückte den Lichtschalter und sie drehte sich entgeistert zu mir um. „Wahnsinn, einfach Wahnsinn!“ quiekte sie erneut und hob ihre Hände zum Kopf. Sie betrachtete die Kästen noch kurz bevor sie den Raum wieder verließ und kopfschüttelnd ins Schlafzimmer zurück ging.


Sie hatte sich die anderen Räume auch noch angesehen und mir ihre Vorstellungen gesagt, die ich sogar ganz gut fand. Wir saßen nun endlich beim Essen und sie lehnte sich zurück. „Angenehme Gegend“ stellte sie fest und deutete auf den Garten. „Schon was für den geplant?“ Ich schüttelte den Kopf und trank einen Schluck. „Wenn du Zeit hast, darf du aber gerne Pflanzen setzen!“ grinste ich sie an und war ganz erstaunt als sie begeistert zu stimmte. Ihr gefiel die Idee, da sie selbst keinen Garten besaß, Blumen aber liebte. Sie erhob sich und stapelte die Teller zusammen. Ich wollte ihr dazwischen greifen, da sie mein Gast war aber sie winkte nur ab. Ich nahm unsere Gläser und folgte ihr ins Haus, da es draußen kühl wurde. Ich stellte die Gläser im Wohnzimmer auf dem kleinen Tisch ab und folgte ihr dann in die Küche. Laureen räumte das Geschirr ein und ich trat hinter sie. „Lass mich machen“ sagte sie und schubste mich spaßhalber weg. Also ließ ich sie machen und begab mich daweil ins Wohnzimmer zurück.


Story 1 – Chapter 14/ Nicholas


Ich hatte lange überlegt ob ich mit ihr essen gehen sollte, hatte mich aber dann dagegen entschieden, da ich dieses typische Date Feeling einfach nicht haben wollte. Natürlich wäre ich nie auf die Idee gekommen ins Penthouse mit ihr zu fahren, da nicht wollte, dass sie Andrew über den Weg lief. Da ich noch meine eigenes Haus besaß, hatte ich beschlossen dort alles vorzubereiten. Die Fahrt würde zwar etwas länger dauern, da das Haus in einem moderneren Viertel lag, jedoch würde es sich auszahlen.


Ich parkte vor dem Haus und stellte den Motor ab. Laureen warf mir einen Blick zu und lachte. „Jetzt lerne ich schon die Eltern kennen?“ fragte sie spaßhalber und ich schüttelte nur den Kopf. Sie stieg aus den Wagen und sah mich noch immer an, dann wieder das Haus und verschränkte die Arme. „Nicholas sag mir jetzt nicht, dass das deines ist…“ Sie klang erstaunt und empört zugleich also grinste ich sie nur unschuldig an und stieg die Treppen zur Türe hoch. „Kommst du?“ rief ich ihr zu und wartete bei der Türe. Sie folgte mir langsam und schüttelte nur immer wieder den Kopf. Ich hielt ihr die Türe auf und als sie eintrat hörte ich nur ein „Nein, nein, nein!“. Ich schloss die Türe und trat neben sie. „Falsch dekoriert? Oder sind es die teilweise fehlenden Möbel. Ich weiß, ich weiß, es ist noch nicht ganz fertig eingerichtet.“ Laureen boxte mir sanft in die Schulter. „Ich glaub's einfach nicht.“ Sie betrat den nächsten Raum, der das Wohnzimmer werden würde. Die Räume waren gestrichen, nur die Möbel fehlten teilweise noch. Ich folgte ihr, als sie die Küche betrat, die schon fertig war. Sie ging herum und sah sich alles ganz genau an. Ich blieb in der Türe stehen und beobachtete sie. Gott, sie war so schön…“Nick?“ hörte ich und ich zuckte kurz zusammen. Sie sah mich fragend an und wiederholte ihre Frage. „Wie kommst du zu dem Haus?“ „Ich habe es gekauft. Weißt du das Penthaus ist ein Traum und ich liebe es dort zu wohnen, aber das wird nicht immer reichen.“ Sie hatte mir zugehört und sich gegen die Theke gelehnt. „Sag nicht du denkst schon an Kinder…“ warf sie ein und lachte kurz. Sie war noch viel schöner, wenn sie lachte. Ich zuckte nur mit den Schultern und schlüpfte aus meinem Jackett, dass ich über den einen Sessel hing. Sie lachte erneut und kam auf mich zu. „Ich mag es mir fertig ansehen. Darf ich?“ hauchte sie leise, da sie hinter mir stehen geblieben war. Ich spürte wie sich alles in mir zusammen zog und schloss meine Augen für ein paar Sekunden. Was hatte sie nur an sich, was mich so unsicher machte? Ich wandte mich ihr zu und deutete mit der Hand, als Zeichen dass sie sich frei bewegen konnte. „Sieh dir alles an, ich bereit einstweilen alles fertig vor“ stimmt ich ihrer Idee zu und war froh dass sie den Raum verließ. Mir gefiel es, dass sie sich für das Haus interessiert und alles genau zu mustern schien. Ich hörte wie sie die Treppe hoch stieg und ging durch das Wohnzimmer nach hinten zur Terrassentür. Ich hatte draußen schon alles hergerichtet. Es sah schön, aber auch gemütlich aus, was mir gut gefiel. Ich wollte  gerade den Ofen einschalten, als ich ein Quieken von oben hörte. Was hatte sie nun entdeckt? Das Badezimmer oder das Schlafzimmer? 



Story 1 – Chapter 13/Laureen


Er sah sich interessiert um und setze sich anschließend auf die Couch im Wohnzimmer. Bevor ich noch etwas sagen konnte fing er schon an zu reden. „Es ist nichts passiert zwischen uns. Also zwischen mir und Sophie. Ich weiß nicht, nach was es ausgesehen hat aber ich kann dir versichern, dass nichts passiert ist. Laureen, es tut mir Leid, dass das so ausgesehen hat, oder das ich nicht selbst eher darauf gekommen bin, dass dies der Grund war dass du..ach egal ich will nur, dass du weißt dass wirklich nichts passiert ist“ Er redete in einem Zug ohne eine Pause einzulegen, dass ich ja nicht dazwischen reden konnte. Ich nickte also nur stumm. Mir gefiel es nicht, dass er so oft betonte das nichts passiert war, aber ich hatte auch keine Lust einen Streit zu beginnen also murmelte ich nur ein „Okay, gut“ und strich mir durch meine Haare. „Kann ich das wieder gut machen?“ fragte er und erhob sich. Ich sah ihn fragend an und er sprach weiter. „Heute Abend? Gemütlicher Abend, ich bereite was vor mhh?“ Natürlich heute Abend, es war ja nicht so als hätte Nick mich zum Essen eingeladen. Ich kramte in meinem Kopf nach einer Ausrede die passend wäre und lächelte ihn schließlich unschuldig an. „Ich bin heute schon eingeladen. Eine Freundin…“ sagte entschuldigend und hoffte innerlich, dass er meine Lüge nicht bemerken würde. Na gut, es war ja nur eine halbe Lüge eigentlich…“Nein kein Problem, ich..ich melde mich einfach gut?“ „Sicher, ja“ sagte ich schnell, da ich ihn loswerden musste. Es war bereits vier Uhr und wenn ich noch etwas fertig bringen wollte, sollte ich ihn schleunigst loswerden. Er ging zur Türe und ich atmete erleichtert auf. Ich begleitet ihn und als er aus der Wohnung schlüpfte, strich er kurz über meine Hand. „Wir sehen uns“ haute er sanft und verschwand den Gang hinunter. 


Ich schlüpfte in einen gemütlichen Playsuit da der gemütlicher als ein Kleid war
. Ich hatte Alyona eine Nachricht geschickt, in der ich ihr alles kurz erklärt hatte. Sie und Feliks würden mir Rückendeckung geben, für alle Fälle. Ich richtete meine Haare und warf einen Blick in den Spiegel. Perfekt. Das Chaos in meinem Zimmer hatte ich auch beseitigt und die Wohnung auf Vordermann gebracht. Gerade als ich etwas Parfum aufgetragen und meine Tasche umgeräumt hatte, läutete es an der Türe. Ich warf einen Blick auf die Uhr und musste grinsen. Punkt sieben Uhr. Ich schnappte mein Handy, ließ dies in die Tasche fallen und öffnete die Türe. Nick stand an der Wand gegenüber gelehnt und lächelte mir zu als ich die Türe öffnete. „Hat dir schon einmal wer gesagt, dass du wunderschön bist?“ fragte er leise, als er sich von der Wand abstieß und zu mir kam. Ich sperrte hastig ab und drehte mich zu ihm. Er war wie ich, locker und bequem gekleidet und erst jetzt bemerkte ich, dass er einen guten Kopf größer als ich war. Ich grinste ihn an und er deutete den Gang hinunter. „Bereit?“ fragte er und ich nickte. Mehr als bereit.